Optimierung der Risikokosten

im Unternehmen

Üblicherweise können Unternehmen ihre Risikokosten nicht exakt beziffern. Bei Betrachtung der augenscheinlichen Risikokosten kommt man schnell auf 10% der Gesamtkosten. Gutes Risikomanagement sorgt nicht nur für ein ausgewogenes Risiko–Chancen-Verhältnis, sondern spart auch bares Geld. Über ein Kostenoptimierungsprogramm werden die bestehenden Risikokosten auf Einsparungspotentiale hin evaluiert.


Die für das Unternehmen wesentlichsten Risikokosten können grob in vier Bereiche zusammen- gefasst werden: Risikomaßnahmenkosten, Risikokapitalkosten, Risikomanagementkosten sowie Risikokosten im engeren Sinn (Risikofolgekosten).

Für diese Bereiche werden sowohl aktuell nicht ausgabenwirksame Risikokosten als auch bereits ausgabenwirksame Risikokosten betrachtet. Danach werden in Zusammenarbeit mit dem Kunden die derzeitigen Risikokosten umfassend eruiert und der Status quo der Risikokosten im Unternehmen fixiert.
 
In einem zweiten Schritt werden für die jeweiligen Bereiche Maßnahmen erarbeitet, die geeignet sind, die Risikokosten für das Unternehmen zu vermindern. Die Maßnahmen werden im Hinblick auf die Reduktion der Eintrittshäufigkeit und/oder Auswirkungen sowie Kosten/Nutzen evaluiert. Beispiele sind etwa die Reduktion des Risikoaufschlags bei Fremdfinanzierung (durch ein transparentes Risikomanagement) oder die Evaluierung bestehender Maßnahmen auf Doppelgleisigkeiten bzw. Wirksamkeit.

Unserer Erfahrung nach liegt das Einsparungspotential zwischen 10 % und 30 %, wobei sowohl die derzeit nicht ausgabenwirksamen Risikokosten als auch die schon ausgabenwirksamen Risikokosten gesenkt werden.